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Vorstand

29.08.2018

Schachabteilung feiert 40-jähriges Bestehen


Die Schachabteilung der Spielvereinigung Gaste-Hasbergen hat anlässlich ihrer Jubiläumsveranstaltung ermutigende Signale für die künftige Vereinsarbeit erhalten. Mehrere Redner betonten in einer Feierstunde die Wertschätzung, die der Schachsparte entgegengebracht werde. Verein und Abteilung wollen gemeinsam nach Wegen suchen, um die Werbung fürs königliche Spiel auszubauen.
Kategorie: Aktuelles

Abteilungseiter Werner Wessel erinnerte vor mehr als  30 Gästen in der „Guten Stube“ vom Haus am Berg an die Anfänge vor nunmehr 40 Jahren. Wessel baute damals die Hasberger Schachsparte mit großer Beharrlichkeit auf und leitet sie bis zum heutigen Tag.

Bürgermeister Holger Elixmann ordnete in seinem Grußwort die Gründungsphase der Schachsparte historisch ein, indem er den legendären  Weltmeisterschaftskampf 1978 zwischen Karpov und Kortschnoi erwähnte, der das öffentliche Interesse an Schach deutlich steigerte.

Klaus Wesenberg, zweiter Vorsitzender der Spielvereinigung, betonte, dass dem Verein der Fortbestand der Schachabteilung am Herzen liege und sicherte Unterstützung zu. So will der Verein stärker für die Schachabteilung und ihre Angebote werben.

Dirk Haunhorst bedankte sich bei Werner Wessel im Namen aller  aktiven und ehemaligen Spieler der Abteilung. Ohne die Geduld Wessels wären weit über hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsenen vermutlich niemals mit Schach in Berührung gekommen – und hätten dementsprechend eine Menge an Spaß und Spannung sowohl am Brett als auch im Vereinsleben verpasst.

Etliche Fotos aus den vergangenen vier Jahrzehnten wurden per Beamer ausgestrahlt und vermittelten einen Eindruck vom abwechslungsreichen Abteilungsleben. Radtouren, Kegel- und Bowlingabende sowie Besuche  der Partnergemeinde in Gelenau sind Belege dafür, dass nicht „nur“ Schach gespielt wurde und wird.

Gleichwohl nutzen nach dem offiziellen Teil der Jubiläumsfeier  mehrere Gäste  die Gelegenheit, um in der „Gute Stube“ ein paar Partien zu spielen. Die Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen und vielleicht denkt der ein oder andere Ehemalige sogar über ein Comeback nach.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Gespräche. In mehreren Gruppen standen die Gäste zusammen, stießen auf ein – unverhofftes – Wiedersehen an, redeten über denkwürdige Schachpartien und Mannschaftskämpfe und über die veränderten (medialen) Bedingungen,  unter denen sich Vereinsschach heute bewähren muss.

Besonders freute die Hasberger, dass auch zwei Gäste des benachbarten Schachvereins aus Hellern zum Jubiläum erschienen waren. Hans-Jürgen Bade nahm als Jugendlicher an ersten Turnieren der Hasberger Schachsparte teil, während Reinhold Happe mehrere Jahr lang der mit Abstand stärkste Hasberger Schachspieler war, bevor er beim SV Hellern neue Herausforderungen suchte. Bade und Happe spielen seit Jahren für die erste Mannschaft in der Oberliga, die gleich hinter der zweiten Bundesliga rangiert.

Von Drittliga-Niveau ist die relativ kleine Hasberger Schachabteilung weit entfernt. Die erste Mannschaft hat sich aber im Jubiläumsjahr fest vorgenommen, nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse dort eine gute Figur abzugeben.