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14.06.2014

Aufwärtstrend bestätigt!


Sieg Nummer zwei! Der Beginn einer Serie? Beim Sieg in Osnabrück war noch nicht alles Gold, was glänzte, aber am Ende stand ein wichtiger 5-zu-3-Erfolg!

 

Kategorie: Schach

Der Mannschaftsführer:
"Männers, ich bin stolz auf euch,nach dem 5:3 in Osnabrück sind wir von drohenden Abstiegsszenarien ein gutes Stück entfernt. Wie entschlossen wir auftraten, machte gleich zu Beginn Kai deutlich, der zwar nicht mit der Tür ins Haus, jedoch mit Vorhang und Gardinenstange ins Spiellokal fiel. Wäre der Sturz für unser Brett 1 nicht mit Schmerzen verbunden gewesen, hätten wir glatt drüber schmunzeln können. So aber hatte der Gegner wenig zu lachen, denn Theo, für den mich das besonders freut, sorgte früh fürs 1:0. Endlich mal ein Auftakt nach Maß. Thomas ist bekanntermaßen mit weißen Steinen eine Macht und schob seinen Kontrahenten eindrucksvoll zusammen: 2:0. Dann der Knackpunkt der Partie. Rudi musste gegen einen Minusbauern ankämpfen, als sein Gegner überraschend einen Anruf erhielt. Und da dieser in dem Moment nicht clever war (er hätte das Signal aus der Jacke, die mit einem halben Dutzend weiteren Kleidungsstücken an der Garderobe hing, einfach ignorieren können, denn bestimmt hätte niemand anschließend die Taschen gefilzt), sondern tatsächlich zu seinem Handy ging, um es auszuschalten, war nach Protest die Partie für uns gewonnen: 3:0. Hierzu eine Anmerkung: Die Handy-Regelung halte ich für sehr hart. Grundsätzlich sollte jede Partie im Wettkampf am Brett entschieden werden und nicht durch ein Handyklingeln, das im Grunde genommen weniger stört, als ein versehentlich umgeworfenes Wasserglas, das ja auch nicht zum Partieverlust führt. Im konkreten Fall wollte Rudis Gegner sicher nicht betrügen. Aber Regel ist Regel. Deshalb der eindringliche Hinweis: Macht die Dinger aus! Lasst sie notfalls zu Hause. Denn es kann auch mal andersrum laufen und uns erwischen. Nun, Rudis Punkt konnten wir in jedem Fall gut gebrauchen, denn kurz darauf musste ich die Segel streichen, weil ich im Stadium fortgeschrittener Schachblindheit den simplen Damenfang übersehen habe und stattdessen das Läuferschach auf b4 bot. Das macht zwar noch nichts kaputt, denn nach Kd1 hätte ich immer noch den Läufer nach d7 ziehen können, ich spielte jedochvöllig indisponiert Sxe5 und verlor sang- und klanglos. Kais solides Remis bescherte uns das 3,5:1,5 und so war es Uwe vorbehalten, seinen latenten Vorteil (Dame gegen Turm und Läufer bei schlechter Bauernstruktur der Gegnerin) in seinen und unseren Sieg umzumünzen, was Uwe im übrigen eine beachtliche Zwischenbilanz von vier Punkten aus fünf Partien (80 Prozent!) einbringt. Werners Remis in einem ausgekämpften Läuferendspiel sorgte für den Endstand, nachdem Adolf dem schwierigen Positionskampf (Läuferpaar des Gegners gegen Adolfs Springerduo) Tribut zollen und aufgeben musste. Am 9. März spielen wir zu Hause gegen Rulle, vermutlich erneut mit der Stammformation. Ich erwarte nicht weniger als den dritten Sieg in Folge und von mir selbst einen zählbaren Beitrag. Andernfalls gebe ich die erste Runde aus.

 Munter bleiben, Dirk"